Der Begriff Lastminute kommt ursprünglich
aus der Tourismusbranche und bezeichnet alle Reiseangebote, deren Abreisetag
innerhalb der nächsten 14 Tage liegt. Die Definition stammt vom Deutschen
Reisebüro und Reiseveranstalter Verband e.V. (kurz DRV) und wird
hauptsächlich im Deutschen Reisemarkt verwendet. Im englischen Sprachraum
versteht man den Begriff nicht.
Seinen Ursprung nahm der Begriff in den 1980er Jahren, als die ersten
Fluggesellschaften begannen, kurzfristige Stornierungen und Überkapazitäten
zu vergünstigten Konditionen direkt an den Flughäfen anzubieten.
Durch den großen Erfolg der Lastminute-Flüge wurde der Begriff
bald auch auf andere Bereiche des Reisemarktes ausgeweitet (Pauschalreisen,
Hotelzimmer, Ferienwohnungen). Lastminute-Reisen wurden fortan zu einem
wichtigen Bestandteil in den Angeboten der Reiseveranstalter.
Mittlerweile können Lastminute-Flüge und Reisen nicht nur an
Flughäfen, sondern auch in Reisebüros und im Internet gebucht
werden. Gerade das Internet hat den Lastminute-Reisemarkt weiter deutlich
angekurbelt.
Das Lastminute-Angebot wird von den Reisekunden sogar so gut angenommen,
dass es direkte Auswirkungen auf das Buchungsverhalten der Kunden hat.
Der Trend geht weg von frühzeitigen Buchungen und hin zu Lastminute-Buchungen.
Dies entwickelt sich mittlerweile sogar zu einem Problem, da viele Charterflüge
zum größten Teil nur durch Lastminute-Kunden ausgelastet werden
können und somit die Reiseveranstalter anders kalkulieren müssen.
Der Begriff an sich wurde in der Zwischenzeit weiter aufgeweicht. So
werden auch Reisen mit Abflugdatum innerhalb der nächsten 6 oder
12 Wochen teilweise von einigen Anbietern als Lastminute-Reisen verkauft.
Zudem nimmt der Begriff auch Einzug in andere Wirtschaftsbranchen.
Südtirol (italienisch: Alto Adige (der Begriff
wurde in den 1920ern nach französischem Vorbild geschaffen: Provinz
am Oberlauf der Etsch - Hochetsch), ladinisch: Sudtirol), amtlich: Autonome
Provinz Bozen-Südtirol, bildet zusammen mit dem Trentino eine autonome
Region Italiens, jedoch wurden im Laufe der Zeit fast alle gesetzgeberischen
Befugnisse dieser Region an die beiden Provinzen übertragen. Der
Name entstand im 19. Jh. als Bezeichnung für den südlichen Teil
Tirols (ab Bozen). Zugleich wurde für den italienischen Teil (Bezirke
Trient und Rovereto) auch der Begriff Welschtirol verwendet. Die Staatsgrenze
verläuft am Brenner-Pass, über den, mit Brenner-Autobahn und
-Eisenbahn, die wichtigste Nord-Süd-Verbindung über die Alpen
führt. Etwa 2015 soll zusätzlich der Brennerbasistunnel fertigestellt
sein.
Offizielle Amtssprachen in Südtirol sind Deutsch, Italienisch und
Ladinisch.
Bekannte Berge und Täler
Eine Auswahl der berühmtesten Berge zu treffen, ist in einem bergigen
Land wie Südtirol nicht einfach.
Der Ortler ist mit 3905m der höchste Berg Südtirols. Der Rosengarten
bildet mit seinem Nachbarn, dem Schlern, ein eindrucksvolles Bild. In
einem Atemzug sollte man auch die Drei Zinnen erwähnen, die sich
im Osten Südtirols befinden.
Mehr Berge gibt es im Südtirol Portal
Die Haupttäler sind: Vinschgau,
Etschtal, Eisacktal, und Pustertal.
|